Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zerheien
zerheien , -geheien, -keien, verb., zerbrechen, zerfallen, verfallen: der brief ist zerhigt, dann min heren haben uf hüt lauszen verbieten vischen und jagen, das wider den brief ist docum. z. gesch. d. bürgermeist. Hans Waldmann 2, 146; schweiz., bair. ( schwäb. verheien) noch durchaus gebräuchlich: der faden zerhit dr! schweiz. id. 2, 1110; das durch der landvOegt tyranney d eidgnoszschaft nit wider zerhey (1758) ebda; zerhījen zerplatzen Clausz mda. v. Uri 102 ; schweiz. auch trans., vgl.: zerhyen corrumpere Frisius bei Scherz-Ob. 2097 ; auch schweiz. id. 2, 1111; hierher dürfte die stelle a…