Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zasche f.
zasche , f. , vom verbum zaschen, 1) eigentlich schleppe eines kleides, 2) übertragen verächtlich für ein frauenzimmer, das gern umherläuft, liederliche und unordentliche weibsperson Schmeller 2, 1158 , -ä- Unger-Kh. 643 b , 3) weibliche spukgestalt, die den kühen die milch stiehlt Unger-Kh. ; zu 2 : wie manchem edelmann wurde der teuffel die jagd oder die magd umb das maul schlagen ... wie manchem jungen kerl die flaschen oder die zaschen Abr. a S. Clara Judas 2 (1699) 383 ; Loritza id. Vienn. 145 b , Hügel Wiener dial. 193 a ; solche zaschen leeren die taschen paröm. 710 bei Wander 5, 504 ; …