Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wutschnaubend adj.
wutschnaubend , adj. zu wut C, in der konkreten grundbedeutung ' vor wut schnaubend, wut durch heftiges schnauben etc. ausdruckend ' Campe 5 (1811) 803 am ehesten noch bei anwendung auf tiere: ein wahrer teufel von einem eisgrauen, wuthschnaubenden, alten löwen Spielhagen s. w. (1877) 4, 48 ; ( d. kämpfenden nilpferde ) nahmen wutschnaubend einen neuen anlauf Brehm tierl. 3, 546 P.-L.; eine wutschnaubende, blutlüsterne meute wilder tiere Liller kr.-ztg. (1914/15) 1, 217. sonst mehr im freieren sinne ' heftigste zorneserregung äuszernd ': aber Achilleus sprang wutschnaubend herzu Bürger s. w. 2…