Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wunschhorn n.
wunschhorn , n. , zu wunsch II A 3, komp.-typen 1 d, auch wünschhorn, zu wünschen II A 1. als mittel, gewünschte dinge zu erlangen. in dieser eigentlichen bedeutung nur in jüngerer wissenschaftlicher sprache bezeugt, doch sieh wunschhörnlein: Oberons horn, der zu den elben gehört, war ein wünschhorn und erregte zauberhaften tanz Jac. Grimm dt. mythol. 2 (1876) 727 . in älterer sprache nur in der übertragung auf ein land hinsichtlich seiner reichen erträge nachzuweisen: es mangelt in allein metal, vnd gewrtz, sonst ist disz ort ( Frankfurt a. d. Oder ) ein uberflssig wnschhorn, hatt hœw vnd …