Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wunderstärke f.
wunderstärke , f. 1) meist mit verstärkender bedeutung des ersten wortgliedes, ' sehr grosze, auszerordentliche stärke ', in verschiedener beziehung, wobei etwas von der vorstellung übernatürlichen vermögens mitgegeben sein kann: dabey er aber ein sehr grossen verlust seiner wunder- und heldenstärcke, damit er von gott für andern begabt gewest, erlitten Dannhawer catech.-milch (1657) 4, 367 ; den zweiflern an dieser wunderstärke brachte ... jener athleten-Hercules, Milon aus Crotona, die ganze sache zur augenscheinlichen evidenz Böttiger kl. schr. (1837) 3, 333. 2 ) seltener ' kraft, vermögen,…