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wuhne

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

wuhne f.

Bd. 30, Sp. 1750
wuhne, f. , vertiefung, loch im eise, mhd. wune; mnd. wone, f.; etymologisch unsicher; zur wz. eu-, ā 'leer' in wan 'fehlend', lat. vānus 'leer', vāstus ahd. wuosti, Walde-Pokorny 1, 108 f.? 11) aufgebrochenes loch im eise eines flusses oder sees; wune ein loch in dem eysze, ruptura glaciei, lama vocab. theut. (1482) pp 1b; wuhne apertura in glacie, propter pisces in piscinis vel propter hostes in glacie fossarum Frisch t.-lat. wb. (1741) 2, 458c; ein nur im gemeinen leben übliches wort Adelung 5 (1786) 299; Campe 5 (1811) 783. mundartl. besonders in Nord- und Mitteldeutschland bezeugt (Preuszen, Samland, Estland, Posen, Schlesien, Nordböhmen, Harz, Sachsen, Eifel), weniger im obd.: wone Fischer schwäb. 6, 953; wohne schrunde, risz im eise Stalder schweiz. id. 2, 456. literarisch seit dem 16. jh.: stürzten jhn also vber heupt in die wuhne vnter das eys Hennenberger erclerung d. pr. landtaffel (1595) 393; ob sie (die teiche) auch nach nothdurfft aufgeeiset und mit wuhnen versehen werden schles. wirthschafftsbuch (1712) 203; wenn die seen lange mit eise zugefroren bleiben, so observiret man ihren winter-stand, und hauet daneben wuhlen oder wuhnen ins eis Döbel jägerpractica (1754) 4, 102b; er leitet nachts den gierigen zu einem beeisten weiher und heiszt ihn seinen schwanz in die wuhne stecken J. Grimm Reinhart fuchs (1834) vorr. 71; an diese wuhnen schleicht man nachts mit filzschuhen heran, um das geräusch der schritte zu dämpfen (bei der seehundjagd) Brehm tierl. 2, 306 P.-L.; um wuhnen in das eis zu schlagen E. Wiechert d. einfache leben (1939) 229. 22) vertiefung überhaupt, besonders im boden; wuhnen sumpfige löcher auf feuchten wiesen Adelung 5 (1786) 299a; Campe 5 (1811) 783a; wone jede vertiefung Fischer schwäb. 6, 953; die fürthe und wuhnen an der Olaw (1605) bei Birlinger lexik. aus Schlesien 28.
1869 Zeichen · 36 Sätze

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Wuhne

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Die Wuhne , plur. die -n, ein nur in einigen Gegenden übliches Wort, besonders ein in dem Eise gehauenes Loch zu bezeich…

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Cotta, M. (2026). „wuhne". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 19. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/wuhne/dwb?formid=W27655
MLA
Cotta, Marcel. „wuhne". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/wuhne/dwb?formid=W27655. Abgerufen 19. May 2026.
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Cotta, Marcel. „wuhne". lautwandel.de. Zugegriffen 19. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/wuhne/dwb?formid=W27655.
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