Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wohlgefälligkeit f.
wohlgefälligkeit , f. 1) das wohlgefallen, gunst; woilgefellikeit placitum ( md. 15. jh. ) Diefenbach gloss. 439 c : wann als bald ainem menschen einkompt ain hoch gemüte in wolgefelligkait sein selbes Tauler sermones (1508) 180 b ; so hat nie keiner desz römischen volcks wolgefelligkeit so zeitlich erlangt ... dann allein Pompeius Xylander Plutarch (1580) 295 b ; also ( wurde ) meine schwache feder durch e. gn. wolgefälligkeit mächtig gestärcket Treuer dtscher Dädalus (1675) 1, 238 ; es sei die pflicht jedes rechtschaffenen ... wohlgefälligkeit und freude an einander zu mehren Herder 23, 106 …