Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
windwehe f.
windwehe , f. 1) vom wehen des windes, seit dem spätmhd. bezeugt: in regen, wintween ( hs. H ), donerschawer ackermann a. Böhmen 33, 4 Burdach; nach dem heiligen ostertag begibt sich auch grosse enderung der lufft mit windwehen, frost oder reiffen Schönfelt progn. astrol. (1564) c 2 b ; in demselben augenblick haben sich die windwehen und kurzen windstösze in eine rasende windsbraut umgesetzt B. Goltz jugendl. 1, 32 ; bildlich: nicht einer jeglichen windwehe, das ist lehre, zufallen und folgen Mathesius Syrach (1586) 25 a . 2 ) ein haufen vom winde zusammengewehten schnees J. Hübner zeit.-lex.…