Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wieselfell n.
wieselfell , n. , wie wieselbalg ( s. d. ) in älterer volksmedizin gebraucht: gib ihme ( dem schwein ) das blut auff butter und brod in einem wieselfell ein Böhme viehbüchl. (1667) 77 ; ihre ( der wiesel ) bisse giftig sind, jedoch helfen hiervor die weissen wieselfelle, wenn man den lAedirten ort fleiszig damit streichet oder verbindet allg. haush.-lex. (1749) 3, 725. als pelz- und fellart: wieselfell (kürschner) die herrschende farbe der gemeinen wiesel ist lichtbraun ... die rothen wieseln werden von den kürschnern verworfen; dahingegen macht er aus dem belze der weiszen futterkleider Jacob…