Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wi(e)derberufung f.
wi(e)derberufung , f. 1) die zurückrufung einer person, besonders in ein amt: welches auch eiferigst mit hinein drange, ... dem kaiser für diese wiederberuffung ( der Octavia ) zu danken A. U. v. Braunschweig Octavia (1677) 2, 188 ; die wiederberufung 'dieses unbequemen talents' galt in der diplomatischen welt als ein beweis für die verlegenheit des Wiener hofes Treitschke dt. gesch. (1897) 4, 51 ; indem er ( d. fürst ) dann der nation seinen dank für seine wiederberufung ausspricht Ranke s. w. (1867) 43/44, 435 . — 2) wiedereinberufung, die erneute zusammenrufung einer versammlung, eines parl…