Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
widerfug m.
widerfug , m. , gegenteil, gegenstück, gegensätzlichkeit; antipode; vgl. fug t. 4, 1, 1, sp. 372 ff. nur obd. im 16. und vereinzelt 17. jh. in z. t. nicht eindeutiger verwendung bezeugt. hauptsächlich bei S. Franck ( s. belege bei Fischer schwäb. 6, 773 ); contrarium widerige, widerfug, widerpart, widersinn Schöpper synon. (1550) g 1 c ; wiederfug contrarietas Stieler stammb. (1691) 579 . literarisch: der hirschn halb vil widerfuegs in disem lannd enntstuend nach absterben kays. mt. (1519) Georg Kirchmair denkw. 443 Karajan; die er inn sein feindtschafft trug, gegen den erzeiget er sich überau…