Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
westerwind m.
westerwind , m. , wind aus westen. zur bildung s. wester , adj. 2. mhd. reich bezeugt: chorum uentum westir wint (12. jh., apostelgesch. 27, 12 ) ahd. gl. 1, 752, 8 St.-S.; fauonius westerwint (12./13. jh. ) ebda 3, 113, 14; ebda 405, 24; der luft schadet hie niemen,ez sint westerwinde Kudrun 1139 Martin; ein wester wint hûb sich vil grôz von dem daz mer sêre irdôz Sanct Brandan 825 Schröder; nun wirt die ander port gestalt gar senfftiglich und lind dardurch die westerwind her weyen süssiglich Hermann v. Sachsenheim 238 lit. ver. ( d. gold. tempel ); dô kam zehand ain westerwind und warff die …