Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
werdekraft f.
werdekraft , f. , kraft, sich zu entwickeln: allein es begann mir jetzt doch unerwartet die einsicht aufzugehen, das ringen mit einem streng bedächtigen vater, der über die schwelle des hauses hinauszublicken vermag, sei ein besseres stahlbad für die jugendliche werdekraft als die unbewehrte mutterliebe G. Keller ges. w. (1889) 3, 11 ; wir werden zur erde, zur mutter natur, aus der aller reichtum und alle werdekraft emporwächst F. Hollaender Thomas Truck ( 5 1904) 1, 78; irgendeine mattglänzende frucht, mit der er die werdekraft eines baumes zu verzehren meinte H. W. Seidel Krüsemann (1935) 42…