Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wellerwand f.
wellerwand , f. , ' sprachlich richtig zunächst wand aus dünnen wulsten, also aus umwickelten staken, ... jetzt meist für massive lehmwand ' Mothes ill. baulex. 4 (1884) 473 , zu 5 weller gehörend, nicht zu 2 welle reisigbündel, daher mit wand, zu winden, nicht vergleichbar, wie oben teil 13, 1472 vermutet wird. lexikalisch seit beginn des 16. jhs. bezeugt, im ostmitteldeutschen heute noch lebendig, s. Jecht Mansfeld 121 ; Müller-Fraureuth obersächs. 2, 654 : paries ein dreck- oder wellerwant Trochus vocab. ( Leipzig 1517) O 6 b ; maceria wellerwand, schutt Calvisius thes. ( Quedlinburg 1666) …