Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weingärtner m.
weingärtner , m. ahd. wîngartâri ahd. gloss. 3, 137. 185, mhd. wîngart(en)er, wîngert(en)er Lexer 3, 903 . seit 13. jahrh. überall möglich, obd. das begünstigte wort neben älterem rebmann und weinzürl, fränk. (wein-) häcker. schriftsprachlich nie häufig, belebt durch 23 maliges vorkommen in der Lutherbibel, von klassikern bei Herder 9, 268 S. 1 1) das nebeneinander starker und schwacher stammbildung in weingarte(n) ( s. d. ) spiegelt sich ( wie bei gärtner th. 4 i 1, 1420) auch in wîn-gartâri und -gartinâri Graff 1, 887. 4, 252 . formen ohne -n- sind hoch- und niederdeutsch bis 1600 möglich, o…