Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weinfeucht adj.
-feucht , adj. berauscht, nur hochalem.: Zwingli 2, 315 ; J. Gotthelf 11, 300 ; schweiz. id. 1, 669. — älter und häufiger als das adj. ist weinfeuchte, f., zumal alem.: schweiz. id. 1, 669, und schwäb.: H. Fischer 6, 612 f. lit. wird w. vom Elsasz her, zunächst '( innerliche ) anfeuchtung mit wein ' als handlung: inn ist wol by der wynfücht Brant narr. 48, 76 Z., dann ' weinlaune ' als zustand: wie mancher kauff beschicht in einer weinfüchte, di man gern widerriefft so man nüchtern würt Gebweiler beschirmung des lobs Marie (1523) J 3 a , schlieszlich geradezu ' rausch ': Cham ... verkündet sei…