Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weimern
weimern , swv. ' kläglich thun, weinerlich jammern ' ein wort ostd. maa.: Bernd Posen (1820) 348 ; Anton Oberlaus. 15 (1844) 9 ; Müller Fraureuth obersächs. 2 (1914) 651 a , wo auch schles. weimern, siebenb. wîmern beigebracht werden. nach der verbreitung alt, stets mit dem laut, der mhd. î entspricht. wol eins mit dem gleichbed. wimmern ( th. 14 ii 223 f. ): î kann vor m + r verkürzt sein. in ihrer landschaftlichen geltung ergänzen sich beide wörter. aus der ma. bei Fontane : als mutter Nimptsch ... den kopf geschüttelt und geweimert hatte I 5, 245; du ... weimerst mir wieder was vor 6, 78; d…