Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weiberhandel m.
weiberhandel , m. seit ende des 16. jahrh. häufig in der bed. rixae muliebres, mit gen. subj. im ersten wortglied und handel ' angelegenheit, streit ' im zweiten, demgemäsz meist im plur.: es seynd keine weiber händel Ayrer proc. 695 ; weiber-händel, die wie bräuchlich, unter ihnen stets entstehn, pflegen endlich auf ein sagen und auff nichts mehr auszzugehn Logau sinnged. 2, 2, 18 Eitner; selten im sing.: wie wol und fleiszig man auff disen weiber handel solle acht haben Guarinonius grewel d. verw. 932 . entspr. in den wb. seit Stieler 754 . selten und spät wie das jüngere mädchenhandel von v…