Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wegscheidung f.
wegscheidung , f. vereinzelt früher für wegscheiden, n. Schaidenraiszer Odyssea (1537) 20 a . wegschelten, durch schelten vertreiben: er folgte euch; aus liebe folgt ich ihm, er aber schalt mich weg, und drohte, mich zu schlagen. stoszen, ja zu tödten gar. Shakespeare 1, 244 ( sommernachtstraum 3, 2); am thore rief der bettler: gebt mir was! ihn wegzuschelten ging hinaus der satte. Rückert werke 6, 22 . sprichwörtlich: der todt lest sich nicht wegschelten oder fluchen Petri 2, O 2 a . von etwas: und vor dem willen schweigt die willkür stille; das liebste wird vom herzen weggescholten, dem hart…