Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weg(e)stein m.
weg(e)stein , m. 1) in einer gasse gesetzter stein, damit man trocken gehen kann: durch groʒe dufene hatte man in einer engen gaʒʒen, da hor sich muste vaʒʒen, gesetzet wegesteine. heil. Elisabeth 5089 . 2) pflasterstein: auch nit me ankerben, fordern oder bezalt nemen, es sy an wegesteinen oder anders, dan sie ide wochen den wegemachern geandelagt haben Frankfurter amtsurkunden 111 (1440); vur 1 schiff weygesteyne 21 m. Kölner stadtrechnungen 1, 230 (1466). 3) steine die die breite der straszen andeuten Frisch 2, 428 c . Jacobsson 4, 620 a : setzt man marckstein gegen einander über, in bestim…