Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weckerin f.
weckerin , f. 1) zu wecker im eigentlichen sinne: nun kam Wina, die melodische wekerin zum wiegenfesttage, immer näher mit stärkeren tönen J. Paul flegeljahre 4, 164 ; ich schlug die augen auf, meine weckerin war die morgensonne Gotthelf 1, 264 ; die weckerin ( die sonne ) lacht in den grund. durch den grünen schwall den wonnigen schläfer ( das Rheingold ) sie grüszt. R. Wagner 5, 209 ( Rheing. ). 2) zu wecker in übertragenem sinn, die lebendig macht, ermuntert, anregt: sie erweckt den geist und ist eine rechte geistliche wäckerin Dannhawer catechismusmilch 1, 481 ; die stille und freundliche …