Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
webegarn n.
webegarn , n. 1) auf den webstuhl gespanntes garn; auch besonders die kette: wepgarn, stamen, filum in longitudine extensum. voc. inc. teut. C 5 a ; oder der einschlag: Diefenbach gl. 561 c substamen, 562 a subtegmen, webe-, web-, wepgarn. 2) stärkeres, beim weben verwendetes garn ( s. webergarn 2 und webzwirn). sprichwörtlich: wenn's webegarn reiszt und's mastvieh schreit, da is thoire zeit Wander 4, 1838 ( Oberlausitz ). bildlich: kann etwas das nicht lebt des menschen glieder zieren der seel' und sinnen hat? der raub von wilden thieren, der würmer webe-garn soll dieses hoffart seyn? Opitz 1…