Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
warfstreif m.
warfstreif , m. ein fehlerhafter streifen im aufzug (warf) eines gewebes: were aber ein tuoch stryfflecht, so bessert ein warfstryff zwen schilling, wie vil der sind, und ein wefelstryff bessert nút, zwo sechs pfenning zeitschr. f. d. gesch. des Oberrheins 9, 145 ( tuchpolizei, Freiburg 1476). davon das adj. warfstreif oder warfstreificht: ouch sal man kein duch warffstriff oder weffelstriff nicht machen, das da geschaden moge oberrhein. stadtrechte 1, 325 ( Miltenberg 1434); auch wo unse meyster eyn warffstryfet duch findent, da sullen sie zwene grozse zu buzse von nemen cod. dipl. Moenofranc…