Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)
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- 2 in 2 Wb.
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- 1
warfe, f. sensenstiel: scher dich weg von meiner thür, sonsten greif ich nach der warfe und schlage nach dir. Mittler d. volkslieder 206 (aus Hessen). die gewöhnliche form des wortes ist worb (s. d.), in manchen mundarten warb, daneben (bei grammatischem wechsel) formen mit f (schon weisth. 2, 527 wurf): bair. wurf Schmeller 2, 995, kärnt. wurf, warf Unger-Khull 618a, nass. worf Kehrein 448, hess. worf, wrf Crecelius 922. als genus erscheint meist das m. (daneben n.), doch gibt Schmid 577 für warb das f. (wol nach sense) an. das wort, das von Falk-Torp 2, 33 zu gr. ῥαπίς 'rute' gestellt wird, gehört wahrscheinlich zu ahd. hwerfan, hwerban 'sich drehen', weil die sense mit der warfe im kreis geschwungen wird.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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1050–1350
Mittelhochdeutschwarfeswv.
Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke)
warfe swv. zettele an. licio voc. 1445. Schmeller 4,150.
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15.–20. Jh.
Neuhochdeutschwarfef.
Grimm (DWB, 1854–1961)
warfe , f. sensenstiel: scher dich weg von meiner thür, sonsten greif ich nach der warfe und schlage nach dir. Mittler d…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit warfe
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