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Warburg

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Warburg

Bd. 20, Sp. 371
Warburg, 1) Emil, Physiker, geb. 9. März 1846 in Altona, studierte in Heidelberg und Berlin, habilitierte sich 1870 als Privatdozent in Berlin, wurde 1872 außerordentlicher Professor in Straßburg, 1876 zu Freiburg i. Br., 1895 in Berlin ordentlicher Professor der Physik und 1905 Präsident der Physikalisch-technischen Reichsanstalt daselbst. In seinen Untersuchungen, die größtenteils in den »Annalen der Physik« veröffentlicht sind, behandelte er zuerst akustische Fragen, alsdann in Gemeinschaft mit A. Kundt Fragen der kinetischen Gastheorie (»Über die Reibung und Wärmeleitung verdünnter Gase«, 1875; »Über die spezifische Wärme des Quecksilbergases«, 1876), Untersuchungen, die er später teils allein, teils in Gemeinschaft mit v. Babo u. a. fortsetzte. Unter seinen Arbeiten sind ferner zu nennen: »Über einige Wirkungen der Koerzitivkraft« (Hysteresis, 1880); »Über das Gewicht und die Ursache der Wasserhaut bei Glas und andern Körpern« (mit Ihmori, 1886); »Über die Elektrolyse des festen Glases« (1884); »Über die elektrolytische Leitung des Bergkristalls« (mit Tegelmeier, 1888); »Zur Theorie des Voltaschen Elements und der galvanischen Polarisation« (1889); »Zur Theorie der galvanischen Polarisation, insbes. der kapillarelektrischen Erscheinungen« (1890); »Verhalten sogen. unpolarisierbarer Elektroden gegen Wechselstrom« (1896); endlich seit 1887 zahlreiche Aufsätze über elektrische Ströme in Gasen und die chemische Wirkung der sogen. stillen Entladung, besonders auf die Bildung des Ozons und die Oxydation des Stickstoffs. Er schrieb ferner: »Referat über die magnetische Hysteresis« (1900), »Über die Wärmeeinheit« (Leipz. 1900), »Über die kinetische Theorie der Gase« (Festrede, Berl. 1901) sowie ein »Lehrbuch der Experimentalphysik« (Freib. 1893; 9. Aufl., Tübing. 1906). 2) Karl, schwed. Literarhistoriker, geb. 1852, wurde 1876 Dozent in Upsala, 1878 Bibliothekar in Gotenburg und 1890 Professor für Ästhetik, Literatur- und Kunstgeschichte daselbst. Er schrieb: »Det svenska lustspelet under frihetstiden« (1876); die Biographien: »Olof Dalin« (1884), »Molière« (1884), »Holberg i Sverige« (1884), »Anna Maria Lenngren« (1887), »Hedlinger« (1890), »Karl August Ehrensvärd« (1893), »Viktor Rydberg« (1900, 2 Bde.), »Carl Snoilsky« (1905), »Johan Gabriel Richert« (1905, 2 Bde.) u. a. Mit Henrik Schück (s. d.) gab er die »Illustrerad Svensk litteraturhistoria« (1895 bis 1897, 3 Bde.) heraus, in der er die Periode von 1718–1830 behandelte.
2493 Zeichen · 32 Sätze

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  1. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Warburg

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +2 Parallelbelege

    Warburg , preuß. westfäl. Stadt im Reg.-Bez. Minden, mit 4000 E; die umliegende Gegend, W.er Börde genannt, ist sehr fru…

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