Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wandraum m.
wandraum , m. : man beschlage den wandraum unter einer fensterbank bis an den fuszboden mit schwarzem tuche Göthe naturw. schriften 2, 23 Weim. ausg.; über einem jeden ( fenster ) befand sich das bild einer muse .., an den wandräumen aber, welche die fenster von einander schieden, immer ein gemalter riese J. Mosen 7, 110 ; der plafond war in seiner länge und breite von einem einzigen freskogemälde bedeckt, der wandraum zwischen demselben und der etwa mannshohen dunkeln holzbekleidung durchaus mit den bildnissen der vorfahren behangen G. Keller 3, 173 .