Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Walnuß f.
Walnuß f.
Walnuß f. Die Frucht des aus dem Orient stammenden und den Germanen durch die Römer vermittelten Baumes erhält (nach in: IF 62 (1956) 33 ff.) im 5./6. Jh. am Niederrhein den Namen westgerm. *walhnut(u) ‘Nuß der Welschen’ (s. welsch und Nuß), im Unterschied zur einheimischen Haselnuß. Darauf beruhen mnd. walnut, walnot, mnl. walnōte, nl. walnoot, aengl. walhhnutu, engl. walnut, anord. valhnot, schwed. valnöt, ebenso auch mhd. wälhisch nuʒ (14. Jh.), frühnhd. welsch nusz (15. Jh.), Welschnuß (16. Jh.) und nachgebildetes mlat. nux gallica. Nhd. Walnuß wird aus dem Nd. aufgenommen und begegnet zuerst in botanischen Schriften (Mitte 17. Jh.), dann allgemein (um 1700).