Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
walkenbaum m.
walkenbaum , m. 1 1) die tollkirsche, atropa belladonna L., deren theile, besonders die früchte, schwindel und betäubung verursachen; sie heiszt deshalb auch irrbeere, schlafbeere, schwindelbeere, rasewurz. Nemnich 1, 535 . Mattuschka flora Silesiaca 1, 169 . Campe. vielleicht zu walken in der bedeutung ' sich wälzen '. 2 2) das scopolische bilsenkraut, hyoscyamus scopolia L. ( scopolia atropoides Schult. ), in Kärnten wachsend, mit gleicher wirkung wie die tollkirsche. Schkuhr bot. handbuch 2 1, 141. Nemnich 5, 625 . Campe . 3 3) unbestimmt bleibt, was Matthioli durch Camerarius (1586) 377 a …