Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
waldweiblein n.
waldweibchen , waldweiblein , n. , dasselbe wie waldfräulein: wie er ( der bei der wilden jagd mit geschrieen ) in seinen pferdestall hatte wollen gehen; da war für der thür ein viertel von grünen wald- oder moosz-weibgen aufgehenckt gewesen. Prätorius welt-beschreibung (1666) 2, 333 ; eine geraume zeit her hat sich ein waldweibchen bei einer bauersfrau zu Wilhelmsdorf eingethan. die frau liesz es sich gefallen, denn das niedliche wesen war behilflich überall wo etwas zu verrichten war. Börner volkssagen aus dem Orlagau 188 ; einer von Haag ging von Tiefenbach nach hause. aus dem gebüsche auf …