Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
waldeinsamkeit f.
waldeinsamkeit , f. ein von Tieck geschaffenes wort ( vgl. seine novellen [1854] 10, 476), das zum schlagwort der romantik wurde: waldeinsamkeit, die mich erfreut, so morgen wie heut in ewger zeit, o wie mich freut waldeinsamkeit. 4, 152 , zuerst in volksmährchen, hrsg. von Peter Leberecht (1797) 1, 209 ; bald bet' ich in der klause in der waldeinsamkeit. Arnim 21, 146 ; könnt' in waldeinsamkeit ich ein einsiedler fliehen. Kerner lyr. ged. 5 393 ; wer bringt mich ( die nachtigall ) aus dem scheine des falschen glücks in meine waldeinsamkeit zurück? Rückert ges. ged. 3, 25 (1837) ; mit der gros…