Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wagethat f.
wagethat , f. gefährliche that. wie wagesprung nach wagestück gebildet, zuerst bei Göthe 1803 vorkommend, bei Adelung und Campe noch nicht angeführt: was im lebensgange dem gatten seine gattin fesselnd eignet, ein sicherheitsgefühl, ihr werd' es nie an rath und trost, an schutz und hülfe fehlen, das flöszt im augenblick ein kühner mann dem busen des gefahrumgebnen weibes, durch wagethat, auf ew'ge zeiten ein. Göthe 9, 346 ( nat. tochter 4, 2); der Rudenz war es, der das Sarner schlosz mit mannlich kühner wagethat gewann. Schiller 14, 405 ( Tell 5, 1); dem Frankenkönig kam dort in's gehäg' Alvi…