Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wäslein n.
wäslein , n. kleiner rasen, vgl. wäsenlein : und hübsche wäsli,gräsli sich entslieszen,sprieszen. O. v. Wolkenstein 37, 45 Schatz; dort sich ich schon etliche wäslein aufschieszen mit den grünen gräslein; mich dünckt fürwar, darinn ich hab ersehen einen feyhel blab. H. Sachs 17, 199, 32 Götze; der kühle morgenthau erquicket die matten gräslein und wäslein S. v. Birken Margenis 97 . dialectisch wäsel: ey man sagt im gemeinen sprichwort: beschert gott der herr das hässl, so beschert er auch das wässl Guarinonius grewel der verwüstung (1610) 1128 ; zur rauhen winterszeit, da ... die wäsel und gra…