Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
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Wace (nicht Robert), altfranz. Dichter, geb. um 1100 auf der Insel Jersey, gest. nach 1174, besuchte die Schule in Caen, studierte Theologie in Paris und wurde dann unter Heinrich I. von England Geistlicher in Caen. Außer einigen Legenden hat er zwei größere Werke verfaßt: die »Geste des Bretuns« (gewöhnlich »Brut« genannt), 1155 der Königin Eleonore von England gewidmet, auf Grund des »Gesta regum Britanniae« des Gaufrid von Monmouth, und die »G este des Normanz« (gewöhnlich »Rou«, d. h. »Rollo«, genannt), 116074 für Heinrich II. verfaßt auf Grund der lateinischen Werke des Dudo von Saint-Quentin und des Wilhelm von Jumièges, doch mit mancherlei Zusätzen. Der »Brut« ist herausgegeben von Le Roux de Lincy (Rouen 183638, 2 Bde.), der »Rou« von Andresen (Heilbr. 187779, 2 Bde.).
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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19./20. Jh.
Konversationslex.Wace
Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg
Wace (Uehß), Robert, geb. um 1090 auf der zu England gehörenden Insel Jersey, gest. um 1174 als Canonicus zu Bayeux (s. …
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit wace
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