Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vorstaben verb.
vorstaben , verb. (fürstaben fehlt oben teil 4, 1, 1, sp. 851), jemandem wort für wort vorsprechen, damit er es nachspreche, besonders auf den eid bezogen, vgl. über die wendung den eid staben teil 10, 2, sp. 362; mhd. vürstaben Jelinek 913 ; mnld. vorestaven Verwijs-Verdam 9, 1107 ; vorstaben, den eid, praeire verba juramenti Scherz-Oberlin 2, 1894 . so hab ich darauff aus freiem, guten willen mit aufgerichten fingern durch einen furgestabten eid zu gott und dem heiligen evangelio einen leiblichen eid geschworn Machholth formulae (1560) 98 a ; balde darauff wardt dem homeister der eid vorgest…