Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vornehmig adj.
vornehmig , adj. , s. fürnehmig th. 4, 1, 1, sp. 780; vor andern sich auszeichnend, dann vortrefflich ( vgl. Jelinek 910): autenticus vornemig Diefenbach gl. 63 b ; ( sollte ) also gut und also fornenemig gehalden werden also vorhin Frankf. zunfturkunden 2, 142 ( von 1425). — wie vornehm von stand und geburt: eyn burger von Ysenach, eyns vornemigen frummen geslechts Wigand Gerstenberg chron. 150 Diemar. — nur vereinzelt ( vgl. vornehmigkeit) im nhd., verschlechtert: vornehmige ignorirung B. Weber charakterbilder (1853) 149 ; nd. förnehmig Mensing schlesw.-holst. wb. 5, 475 .