Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
voranmachen
-machen , bei Campe als ein niedriges, aber deswegen noch nicht verwerfliches wort ' bezeichnet. es ist auch jetzt in der gewöhnlichen umgangssprache gebräuchlich: voranmachen, eine handlung, eine tätigkeit lebhaft aufnehmen und vorwärts bringen: ich mache übrigens jetzt mit den volksliedern v. Uhland briefw. 3, 195 ; mach, mach v., dasz du fertig wirst A. v. Droste-Hülshoff w. (1879) 2, 266 . reflexiv, sich aufmachen, in bewegung setzen: ( ich ) machte mich v., jungfer Guntelchen schön kuszhändchen zu überbringen maler Müller w. (1811) 1, 291 . — voran hat hier also den einfachen sinn von nac…