Hauptquelle · Mecklenburgisches Wb.
vörbigahn
vörbigahn vorbeigehen 1. an einer Stelle ohne Halt weitergehen: gahn Se mi nich vörbi! besuchen Sie mich! Wa; gah dat nich vörbi, wat sei draugen (laß nicht unbeachtet) Ap. 4, 29; wenn Truer wir bi einen Buern, güng' 't Oornbier sin Hus vörbi wurde er in dem Jahr nicht mit der Ausrichtung des Erntefestes beauftragt, auch wenn er an der Reihe war Schw Dümm ; bildl.: dat (eine Sage) is an mi vörbigahn ich habe es nicht behalten Wi Boi . 2. verschwinden, aufhören: sitdäm is dat vörbigahn abgekommen Lu Warl ; denn sall de Verlabung vörbigahn in die Brüche gehen Gü Zep . 3. im Viergespann vorn rech…