Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vertapern verb.
vertappen , vertappeln , vertapern , verb. , zu tappen ' tastend, unsicher, plump schreiten oder greifen ' ( th. 11 1 , 140). das präfix verleiht transitive bedeutung. 1 1) ' mit plumpen füszen zertreten ' : elsäss. vertappe n ; das land ( beet ) is t ganz vertappt; eine spinne vertappen Martin-Lienhart 2, 700 a ; im Odenwald fətapə zeitschr. f. d. mundarten 3, 269. ' durch betasten mit den händen schmutzig machen, fingerabdrücke zurücklassen ' : schwäb. des fenster ist ganz vertappet Fischer 2, 1374 . übertragen bair.: du vertappst àbə dó' àlls, ' verunschickst alles, lässest die beste gelege…