Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verstrauchen verb.
verstrauchen , verb. , wie verhageln, verschlammen gebildet, intrans. resultativbildung; ' von strauchwerk durchwachsen, überwuchert und geschädigt werden ': die äcker waren verstraucht Wimmer gesch. d. deutsch. bodens 141 . schon im 17. jh.: das feld verwildert, verstrauchet, verödet Harsdörffer poet. trichter 3, 199 ; nach dem aber .. aus einem verstrauchten hügel ein rauch aufgieng Lohenstein Arminius 2, 1176 b . auch von gewächsen, die im wuchs verwildern: dasz da, wo starke fröste noch spät einfallen, der wuchs der jungen lärchen dadurch so verstraucht wird, dasz man ihre zucht ganz aufge…