Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verspeideln verb.
verspeideln , verb. , mhd. verspidelen mhd. wb. 2, 2, 494 b , Lexer mhd. handwb. 3, 244 ; abgeleitet von speidel ' keil zum holzspalten '. 1) mit keilen befestigen: den nagel verspydelten sie ( die juden ) uszwendig an dem crütz mit holtz ältere quelle bei Schmeller bair. wb. 2 2, 659. 2) mit einem keil verschlieszen: dieweil man die eine (kammer) abscheuszt, darnach thut man von stund ein andere geladne kammer dahinder, die verspeydelt man, wie sich gebrt Fronsperger kriegsbuch (1578) 1 cxxij b ; nim garten schnecken ... die thu in ein hafen, verspeidles mit reisach, und strtz uber ein andr…