Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
versippen verb.
versippen , verb. von sippe abgeleitet, durch verwandtschaft verknüpfen, am häufigsten ist das part. prät. versippt; älter als versippt scheint gesippt zu sein: als seinem nechsten versipten. beleg des 16. jh. bei Crecelius oberhess. wb. 2, 878 ; ja man hat auch des mit den königen versipten landfürstlichen geblüts nicht mehr geschonet. Fischart bienenkorb 192 a ; und macht nun ausz der nachbarschafft ein trew versiepte bruderschafft. 3, 337, 154 Kurz; in neuerer zeit wird das wort um seines alterthümlichen klanges willen gelegentlich wieder aufgenommen: wie denn alle guten familien bei uns mi…