Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verschmählich adj.
verschmählich , adj. verschmähung bringend, ältere formen verschmechlich, mhd. versmæhelich: er viel von sîme gebote, ab sîner besten werdekeit in ein versmæhelîcheʒ leit: in ergreif diu mîselsuht. armer Heinrich 118 ; nd. vorsmalik, -smelik; nhd.: sonder noch mit eynem untrewen, unglaubigen, bittern und verschmechlichem und verachtlichem hertzen vor gott wandeln. Melanchthon 1 Cor. 15; verschmähliche verjagung. Zinkgref apophth. 183, 9 ; wenn es der lieben obrigkeit nicht verschmälich wäre. Chr. Weise liebesalliance 106 ; gestrenge herren oder wo euch der tittel noch zu verschmählich ist: ere…