Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verprellen verb.
verprellen , verb. prellend, täuschend fortjagen, weidmännischer kunstausdruck: verprellt sind die raubthiere, gegen welche die fallen fehlgeschlagen haben und die nicht mehr anbeiszen wollen. Weber techn. ök. lex. 614 . scheu machen: es trifft sich oft, dasz auch die hitzigsten rehböcke, die noch nie verprellt worden, unterm flüchtigsten anspringen plötzlich stutzen, ehe sie dem jäger noch schuszmäszig sind. Train 2, 5; nur dadurch kann den wilddieben das handwerk so ziemlich verdorben werden, dasz man die anzahl der rehböcke, welche zur blattzeit eingeliefert werden müssen, sobald als möglic…