Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verkennung f.
verkennung , f. falsche beurtheilung, miskennen: mich schmerzte wol die schmähliche verkennung. Rückert 158 . mit abhängigem genitiv: laut zu sagen, dasz finsternisz und vorurtheil, dasz gesetzwidrige macht und parteilichkeit, dasz verkennung seiner kräfte, vernachlässigung der unentbehrlichen mittel zum wohl des ganzen keine guten folgen haben können. Herder lit. u. kunst 12, 105 (1821); nun ist das eine so absurde verkennung des begriffs vom übersinnlichen, dasz ein kind sie bemerken kann. Kant 10, 523 .