Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verflusz m.
verflusz , m. eigentlich das hinwegflieszen flüssiger dinge; jedoch nur noch in der übertragenen bedeutung nachweisbar ( vgl. verflieszen 2) vom verlaufe der zeit. überhaupt ist das wort nicht häufig und schon nach Adelung versuch 4, 1420 nur noch in der zur präposition gewordenen verbindung nach verflusz üblich: nach verflusz einer viertelstund. weim. staats-archiv 1742 ( Dermbach ); ich musz gestehen, dasz die einförmigkeit dieses glücks nach verflusz einiger monate seinen zauber schwächte. Wieland 28, 40 ; die gute dame beging den fehler, einen zufall, den man nach verflusz von zwanzig jahr…