Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verehrlich adj.
verehrlich , adj. der verehrung werth, lobenswerth: die mir ehemals so fremde, stumme, wenn auch verehrliche herren waren. Tieck novellen 3, 79 ; du rufest lauter irdisch fremde götter an, die mir nicht heilig noch verehrlich sind. Schiller jungfr. von Orl. 2, 6 ; wenn dasjenige, was er für mich that, zu jederzeit wäre schätzenswerth gewesen, so muszte es mir in meiner gegenwärtigen lage höchst verehrlich sein. Göthe 25, 191 ; der friede musz verehrlich, gut, musz keine schande sein. Gleim (1811) 4, 270 ; im kanzleistile, titel an das verehrliche armenamt; adverb: ich hatte kaum zeit ihm hiera…