Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verdrieszlichkeit f.
verdrieszlichkeit , f. , mhd. verdrieʒlicheit. 1 1) das wort ohne erklärung aufgeführt bei Schottel 362 , das verdrossensein, als zustand: es ist lauter verdrieszlichkeit mit ihm, summo torpore et mira negligentia tenetur, ad omnia negotia nauseat. Stieler 335 ; dieser bare ernst aller dinge, diese kolossale einförmigkeit, diese maschinenhafte bewegung, diese verdrieszlichkeit der freude selbst, dieses übertriebene London erdrückt die phantasie. H. Heine 3, 16 . 2 2) das was verdrusz erregt, macht: wir haben bis anhero an uns gehalten, um höchstdieselben mit dergleichen verdrieslichkeiten nich…