Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verbrechung f.
verbrechung , f. 1 1) absichtliches zuwiderhandeln, mhd. verbrëchunge, mnd. vorbrekinge, nl. verbrecking. substantivbildung aus dem zeitworte verbrechen, doch nur in geistiger bedeutung; die ursprüngliche sinnliche bedeutung ' in stücke brechen ' fühlt man da noch etwas nach, wo die beschädigte sache im genitiv zutritt, so mhd. verbrëchunge des frids mon. habsburgica 2, 376; nhd. und das uns die verbrechung gedachter vertrege auch in unserm nidern stand je und je seer misfallen haben. Luther 2, 183 b ; der beschädiger wird im genitiv beigefügt: umb ires ersten vatters und mutter verbrechung wi…