Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verbrechlich adj.
verbrechlich , adj. fragilis, daneben die form ohne brechung verbrichlich, was zerbricht, also was zerbrechen kann, leicht zerstörbar. sehr selten im schriftdeutsch, wo es durch zerbrechlich verdrängt ist, häufiger in den mundarten: verbrechlich waar; bildlich: der sündliche weltlauf ist gleich einem tantz spiele, die verblendeten laster buhler folgen ihrem aufspieler ... unbedachtsam so lange nach, bis der mürbe tantzboden, die verbrichliche zeit, einen nach dem andern hindurch fallen lässet, der peinlichen ewigkeit heim schickt. Butschky Patmos 41 .