Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verblauen verb.
verblauen , verb. 1 1) intransitiv, dauernd blau werden. Heinsius 4, 2, 1267 a : speisen verblauen in kupfergefäszen; mundartlich zeigt sich die abliegende bedeutung sich bei einer arbeit sehr anstrengen, wol braune und blaue flecken erhalten: vun de arbeid sall se nig verblauen, sie wird sich nicht zu sehr anstrengen. Schütze 1, 112 ; transitiv: eine sache verblauen, verderben. 4, 301. 2 2) transitiv, von blauer farbe befreien: da zog er vom leder und machte mir nicht allein den kopff voller beulen, sondern färbte mir auch arm, lenden und achseln so blau, dasz ich wol 4 wochen daran zu salben…